Aktuelles Allgemein

Überragendes Unsernherrner Tischtenniswochenende

Am vergangenen Wochenende standen für  das Landesliga Team des TSV Unsernherrn die letzten 3 Spiele der Hinrunde auf dem Programm.
Zunächst kam es bereits am Freitagabend zum mit Spannung erwarteten Lokalderby gegen die zweite Mannschaft des MTV Ingolstadt. Da die Gastgeber wie schon die ganze bisherige Saison auf ihre Nr1 verzichten mussten, ging man als leichter Favorit ins Spiel.
Dies spiegelte sich zu Beginn jedoch nicht  in den Doppeln wieder, da lediglich das Spitzendoppel Vaverka/Vaverka mit 3:0 die Oberhand behielt. Sebastian Schart und Vladimir Jelinek verpassten es trotz ordentlicher Leistung und einiger Satzbälle einen Satz für sich zu Entscheiden und unterlagen mit 0:3 gegen Munir/Griebsch. Armin Binner und Johannes Stahr überzeugten nur im ersten Satz, was eine verdiente 1:3 Niederlage zur Folge hatte.
In den Einzeln wendete sich jedoch das Blatt schnell zu Gunsten der nun furios aufspielenden Unsernherrner, die durch einen 3:0 Erfolg (Peter Vaverka gegen Munir ) sowie vier 3:1 Erfolge in Serie  von Peter Vaverka Junior , Vladimir Jelinek, Johannes Stahr und Sebastian Schart auf 6:2 enteilten .Da Armin Binner anschließend mit 1:3 unterlag ging es mit einer 6:3 Führung in die zweite Einzelrunde.
Hier entwickelten sich zwei hart umkämpfte Spiele im vorderen Paarkreuz. Peter Vaverka Junior unterlag dem sehr erfahrenen und stark gegen Noppen spielenden Munir mit 2:3, sein Vater machte es besser und schaffte es einen 0:2 Rückstand gegen den unangenehm zu bespielenden Raba noch in einen 3:2 Sieg  umzuwandeln.
Eine Punkteteilung gab es auch im mittleren Paarkreuz, weil Vladimir Jelinek dank starkem, aggressiven Spiels klar mit 3:0 gewann, Johannes Stahr jedoch vor allem in den ersten zwei Sätzen gar nicht ins Spiel fand und mit 1:3 das Nachsehen hatte.
Daraufhin verpassten es die Unsernherrner jedoch auch  im hinteren Paarkreuz den Sack zuzumachen (Armin Binner unterlag mit 0:3). Deshalb ging es ins Schlussdoppel, indem die Paarung Vaverka/Vaverka in bravouröser Manier zeigte, dass sie zu Recht noch kein Doppel in der bisherigen Saison  verloren hat. Beim insgesamt ungefährdeten 3:1 Erfolg über Munir/Griebsch gaben sie sich mit Ausnahme des zweiten Satzes keine Blöße und brachten den verdienten 9:7 Erfolg unter Dach und Fach. Somit stellte die Fünfsatz Niederlage von Sebastian Schart am Nebentisch  letztendlich nur Ergebniskosmetik dar. Und ein erneuter Derbysieg konnte bejubelt werden.


Am Sonntag standen dann mit den beiden Heimspielen gegen Dachau und Erdweg die letzten beiden Partien der Vorrunde an.
Die Geschichte der Partie gegen Dachau ist schnell erzählt, da die Gäste gleich mit drei Mann Ersatz antraten, was sich als zu große Hypothek erwies. Die Unsernherrner ließen letztlich nichts anbrennen und siegten standesgemäß mit 9:2 gegen eine Mannschaft, die in dieser Aufstellung wohl eher zwei bis drei Ligen tiefer einzuordnen ist. Lediglich Vladimir Jelinek/ Sebastian Schart verloren ihr Doppel mit 0:3. 0:3 endete auch die zweite Unsernherrner Niederlage von Sebastian Schart, der gegen den extrem unangenehmen Noppenspieler Feyerabend das Nachsehen hatte.
Somit konnte man sich frühzeitig auf das zweite Spiel gegen Erdweg vorbereiten, in dem man als klarer Underdog, jedoch mit einigen lautstarken Zuschauern im Rücken antrat.
Dass diese Partie jedoch kein Spaziergang für die stark aufgestellten Gäste werden würde, zeigte sich schon früh in den Doppeln. Das stärkste Doppel der Liga Vaverka/Vaverka ließ nichts anbrennen und feierte einen 3:1 Erfolg gegen Schmid/Bugaj. Am Nebentisch waren Sebastian Schart und Vladimir Jelinek wie erwartet ohne Chance und unterlagen mit 0:3. Dass es trotzdem mit einer Führung in die Einzel ging, dafür sorgte das Doppel Binner/Stahr, das durch die beste Saisonleistung mit 3:1 gegen die gefährlichen Becker/Jaros gewann.
Hart umkämpft ging es auch in den Einzeln weiter. Peter Vaverka Junior gelang es dabei einen 1:2 Satzrückstand gegen Materialspieler Pielmeier zu drehen, was einen 3:2 Erfolg zur Folge hatte. Auch ganz stark spielte Peter Vaverka , der im wohl schönsten und spannendsten Spiel des Tages gegen Pachatz alles in die Waagschale warf , sich einen 2:0 Vorsprung erspielte , nach etlichen Wahnsinnsballwechseln jedoch leider noch im Fünften 10:12  unterlag.
Im mittleren Paarkreuz kam es nun zu einer Punkteteilung, da Topspinspezialist Johannes Stahr eine konzentrierte Leistung zeigte und Bugaj mit 3:0 in die Schranken wies. Vladimir Jelinek spielte am Nebentisch gegen den mit einer extrem starken Rückhand ausgestatteten Becker zu Beginn stark auf, verpasste es jedoch ärgerlicherweise einige Satzbälle zum 2:0 zu Nutzen. Dies stellte letztendlich den Knackpunkt des Spiels dar, Vladi verlor die Partie letztlich relativ klar mit 1:3.
Im hinteren Paarkreuz entwickelten sich ebenfalls zwei extrem umkämpfte Spiele. Armin Binner hatte nach schneller 2:0 Satzführung zunehmend Probleme mit den gegnerischen Aufschlägen und unterlag letztendlich noch mit 2:3, doch er wusste vor allem auch kämpferisch zu überzeugen. Sebastian Schart überwand gegen Noppenspezialist Schmid endlich seine „Noppenschwäche“ und erkämpfte einen wichtigen 3:2 Erfolg. Somit ging es mit einem knappen 5:4 in die zweite Einzelrunde.
Im Spitzenpaarkreuz gestalteten sich beide Spiele sehr klar. Spitzenspieler  Peter Vaverka Junior fand gegen Pachatz  überhaupt nicht in sein Spiel und unterlag klar mit 0:3. Peter Vaverka hatte seinerseits mit dem Abwehrspiel von Pielmeier überhaupt keine Probleme und siegte 3:0, wodurch der knappe Vorsprung beibehalten werden konnte.
Die Entscheidung fiel nun im mittleren Paarkreuz. Rückhandprofi Vladimir Jelinek gab sich gegen seinen Landsmann Bugaj keine Blöße und siegte auch dank seiner Nervenstärke in Verlängerungssätzen mit 3:0.Weil Johannes Stahr in einem sehr  intensiven Spiel mit tollen Ballwechseln gegen Becker seine beste Saisonleistung zeigte und vor allem in knappen Situationen furios aufspielte gelang ihm ein verdienter 3:1 Erfolg. Fast gleichzeitig stellte Armin Binner seine Fähigkeit gegen Material zu spielen eindrucksvoll unter Beweis und siegte dank eines nahezu fehlerlosen Spiels glatt mit 3:0 gegen Schmid.
Der Jubel auf Unsernherrner Seite kannte nun keine Grenzen, schaffte man es doch eine der Spitzenmannschaften auch vor allem dank der tatkräftigen Unterstützung der zahlreichen Fans in die Schranken zu weisen.  Nun geht man mit einem sensationellen Punkteverhältnis von 11:7 in die Winterpause und stellt damit wohl die Überraschung der bisherigen Saison dar. Wenn die Mannschaft in der Rückrunde ähnlich konstant auftritt dürfte ein Platz im gesicherten Mittelfeld frühzeitig erreicht werden.

Ergebnisse im Überblick:

              
Vaverka/Vaverka 4:0                                    Vaverka Junior  4:2
Schart/Jelinek     0:3                                     Vaverka             5:1
Binner/Stahr        2:1                                     Jelinek              4:1
                                                                      Stahr                 4:1
                                                                      Binner               2:3
                                                                      Schart               2:2


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